Die Gesellschaft der Freunde Carnuntums ist eine der ältesten und traditionsreichsten archäologischen Fördervereine in Österreich. Sie wurde im Jahre 1884 gegründet mit dem Ziel, die Arbeit der archäologischen Forschung in Carnuntum zu fördern und einer interessierten Öffentlichkeit zu erschließen sowie die Erhaltung der bedeutenden Zeugnisse der römischen Geschichte Österreichs für die Zukunft zu unterstützen. 1904 wurde das aus Mitteln des Vereins errichtete Museum Carnuntinum von Kaiser Franz Josef eröffnet. Bis 1914 wurde ein Großteil der heute sichtbaren Ruinen von Carnuntum mit Mitteln des Vereins ausgegraben. Nach wirtschaftlichen Problemen ab 1918 und der Auflösung 1939 wurde der Verein 1948 wiederbegründet. Durch Vorträge, Fachtagungen, Exkursionen und die Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen leistet die Gesellschaft auch heute einen wesentlichen Beitrag zur Forschung in Carnuntum.

