Dona praesentis cape laetus horae et linque severa!
Froh ergreife die Geschenke der laufenden Stunde und lass die ernsten Dinge!
Wir schreiben das Jahr 200 n. Chr., Carnuntum ist eine aufstrebende, dem Luxus zugeneigte römische Metropole: Der römische Senator Marcus Iulius hat es in den vergangenen Jahren durch harte Arbeit und viel Geschick zu erheblichem Wohlstand gebracht und genießt nun das Leben in seiner Villa Urbana - einem prächtigen römischen Stadtpalais!
Nun hat sich Besuch seiner Verwandten aus einer entfernten Provinz angekündigt. Als großzügiger Gastgeber verwöhnt Marcus seinen Besuch mit regionalen Spezialitäten und einem ausgedehnten Erholungsprogramm.
Bestandteile:
- In vino veritas
- Schönheit & Pflege
In vino veritas
Der Raum Carnuntum ist seit jeher sowohl durch das historische Erbe der römischen Vergangenheit als auch durch die Tradition einer hochwertigen Weinkultur geprägt, Kaiser M. Aurelius Probus (276 - 282 n. Chr.) wurde immer wieder als Schöpfer der Weinkultur in der Region bezeichnet.
Folgendes Zitat drückt den hohen Stellenwert, den der Wein in der römischen Antike sicher auch in unserem Gebiet hatte, sehr gut aus: „Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das angenehmste“.
Lange Zeit im Schatten der bekannteren Weinbaugebiete gelegen, wurde Carnuntum vom Geheimtipp zum strahlenden Stern. Verantwortlich dafür sind die kräftigen Böden, der Einfluss des Neusiedler Sees sowie die kühlen Winde von den Donauauen – und vor allem die jungen Winzer der Region, die das Potenzial zu nutzen wussten.
Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die antike Weinkultur - treten Sie selbst die frisch gepflückten Trauben, verkosten Sie verschiedene Sorten aus dem traditionsreichen Weinbaugebiet Carnuntum und stellen Sie gemeinsam mit uns kleine Leckerbissen als ideale Weinbegleitung her!
Bausteine:
- Weintrauben treten
- Verkostung von Weinen aus der Region
- Brot backen und Aufstriche herstellen
Schönheit & Pflege
Bei den Römern hatte der Besuch von öffentlichen Bädern eine hohe Bedeutung als sozialer Mittelpunkt des Lebens, und war ein fester Bestandteil in jedem Tagesablauf. Sie nutzten diese Zusammentreffen in der Therme als Vorwand für den Austausch von Neuigkeiten, die Thermen waren also Orte der Kommunikation und des Zeitvertreibes: hier traf man sich, entspannte sich von der Hektik der Stadt und vom Stress des Tages. Man plauderte über die zunehmende Dekadenz in Rom genauso wie über den ungepflegten Garten des Nachbarn. Während alledem konnte man sich bei Massagen oder in heißen Bädern entspannen.
Werden Sie nun selbst zu einem Thermenbesucher: Der Medicus erklärt Ihnen wie der der Besuch einer römischen Therme ablief und führt Badeutensilien wie den Strigilis vor - wer es genau wissen will, kann am Arm eingeölt und mit dem Strigilis gereinigt werden. Danach führt er Sie in die römische Kräuterkunde ein und man kann die nach antiken Rezepten selbst hergestellten Balsame ausprobieren.
Sie werden römisch eingekleidet und erfahren bei einer antiken Modenschau dadurch am eigenen Leib, wie praktisch oder unpraktisch diese Kleidung war. Es werden verschiedene Stoffarten gezeigt, die es schon in römischer Zeit gab. Was bedeutete bestimmte Kleidung für die gesellschaftliche Stellung ihrer Träger? Welches Kleidungszubehör und Accessoires trug man in der römischen Antike?
Bausteine:
- Badekultur mit Strigilis
- Modenschau / Toga anlegen
- Kräuterkunde mit dem Medicus (einfache Balsame oder Cremes herstellen)
Buchbar ab 35 Personen
Preis pro Person:
€ 70,- (inkl. Ust.; eine genaue Auflistung der Preise und einzelne Bausteine finden Sie in unserem Preiskalkulator)